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Gelungene Veranstaltung in Görners Maßatelier

Am Mittwochabend fand in den Räumen des Frankfurter Maßateliers von LMH-Mitglied Stephan Görner eine Informationsveranstaltung zum Thema „Altersvorsorge“ statt. Grundlage für die Entscheidung des LMH, verschiedene Veranstaltungen rund um dieses Thema anzubieten, ist der Erkenntnis geschuldet, dass wir Deutschen in Europa vergleichsweise niedrige staatliche Renten bei gleichzeitig hoher Rentenbeitrags- und Steuerbelastung haben. Aus dem Umstand, dass Deutschland in Europa das Land mit der niedrigsten Eigenheimquote ist und hierzulande keine Aktienkultur gepflegt wird, resultiert ein vergleichsweise niedriges Vermögens- und Rentenniveau.
 
Eingeladen hatte der LMH diesmal den wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, Jürgen Lenders, um die rentenpolitischen Pläne der FDP vorzustellen, sowie den stellvertretenden Filialdirektor der Quirin-Bank in Frankfurt, Herrn Kroll, um Altersvorsorge-Tipps für Selbstständige und Unternehmer zu geben. Jürgen Lenders stellte das auf den drei Säulen umlage-, kapitalgedeckt und betrieblich finanzierte Rentenkonzept der FDP vor. Er plädierte für ein flexibles Renteneintrittsalter und sprach sich dafür aus, die Rentenbeitragszahler zu entlasten und rentenfremde Leistungen wie die Mütterrente aus Steuermitteln zu finanzieren. Lenders beleuchtete ebenfalls kritisch die aktuellen rentenpolitischen Entwicklungen und Pläne der Bundesregierung, so etwa die Vorschläge der SPD, die Grundrente ohne Bedarfsprüfung einzuführen und nur Gewerkschaftsmitgliedern den Genuss von besonderen Rentenvorteilen zu gewähren (SPD-Entwurf „Betriebsrentenstärkungsgesetz“). Aus dem Teilnehmerkreis wurde der Wunsch laut, die FDP möge doch bitte lautstärker als bisher ihre sehr vernünftigen Vorschläge an prominenter Stelle vortragen und vertreten.
 
Für das kulinarische Highlight sorgte Baron Knyphausen mit einer Auswahl seiner besten Rheingauer Weine der Marke „August Eser“. Ein ganz herzlicher Dank geht an Baron Knyphausen und Stephan Görner!“

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