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LMH kritisiert Neuregelung des Ladenöffnungsgesetzes

Verpasste Chance: Anlassbezug bei verkaufsoffenen Sonntagen lässt die hessischen Einzelhändler im Stich

Der Liberale Mittelstand Hessen bedauert die heute beschlossene Neuregelung des Ladenöffnungsgesetzes in der vorliegenden Form. Die von der FDP, zahlreichen Kommunen sowie Wirtschaftsverbänden geforderte Loslösung verkaufsoffener Sonntage von Anlässen wie Märkten oder Festen hätte Einzelhändler entlastet, so Christopher Martin, Generalsekretär des Liberalen Mittelstandes Hessen. Er sieht in dem aktuellen Beschluss eine verpasste Chance für eine Stärkung des Einzelhandels.

„Viele Einzelhändler in hessischen Städten und Gemeinden werben mit kreativen Ideen und viel Engagement um ihre Kunden. Verkaufsoffene Sonntage beleben die Innenstädte und erlauben den mittelständischen Betrieben, dem Online-Handel etwas entgegenzusetzen“, so Christopher Martin. Der Wirtschaftsverband könne das Festhalten Kai Kloses am Anlassbezug nicht nachvollziehen und fordere von der Landesregierung eine stärkere Unterstützung für den stationären Einzelhandel. Urbanität entstehe nur, wo Menschen sich gerne aufhalten. Ein funktionierender Einzelhandel spiele dabei eine wichtige Rolle.

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